Pricing: Multi-Treasury Model

Wettbewerbsdruck erfordert ertrags- und risikoadjustierte Vorkalkulation

Das Segment Privatkunden rückt bei Banken teilweise wieder stärker in den Fokus der Geschäftsaktivitäten. Der ohnehin bestehende Wettbewerbsdruck wird dadurch weiter verschärft, als Folge sinken die Margen bzw. es wird schwieriger, gleiche Margen zu erzielen. Auf der einen Seite ist die Bank gefordert, dem Markt attraktive Standardkonditionen anzubieten, auf der anderen Seite müssen die Geschäfte auch nach Abzug aller Aufwände für Finanzierung, Risiken, Bearbeitung usw. noch einen Ergebnisbeitrag liefern.

Zielmargengerechtes und deckungsbeitragskonformes Pricing

Bei dieser Gratwanderung unterstützt die Pricing-Komponente. Sie begünstigt im Vorfeld des Vertragsabschlusses die Konditionierung eines Geschäfts durch individuelle Vorkalkulation – barwertig und periodisch. Hierbei greifen die gleichen Methoden und Konfigurationen wie in der ex post Vertriebssteuerung. Aufwände zur Refinanzierung werden so ebenso berücksichtigt wie Liquiditätskosten, Risikokosten, Stückkosten und ggf. indirekte Kosten. Geschäftskonditionen, die so ermittelt werden, garantieren im Hinblick auf die Situation der Bank, des Marktes und des konkreten Geschäfts angemessene Konditionen und damit einen quantifizierten Ergebnisbeitrag. Die Mindestmargenrechnung unterstützt den Kundenberater dabei, die Grenzwerte der Konditionen für die Profitabilität eines Geschäfts zu kennen und zu beachten und dem Kunden ggf. alternative Zins- und Zahlungsmodalitäten vorzuschlagen.

  • Vorkalkulation und Vertriebssteuerung basieren auf den gleichen Kalkulationsmethoden.
  • Pricing von Einzelgeschäften vor Vertragsabschluss.
  • Kalkulation von Produkten und Mustergeschäften.