Die LB(Swiss) Privatbank AG ist eine gemeinsame Tochtergesellschaft der Landesbank Hessen-Thüringen, Frankfurt/Erfurt, und der Bayerischen Landesbank, München. In ihrer heutigen Form entstand sie Anfang 2001 aus der Fusion der Bayerischen Landesbank (Schweiz) AG mit der Helaba (Schweiz) Landesbank Hessen-Thüringen AG.
Als Aktiengesellschaft schweizerischen Rechts ist sie seit 1955 auf anspruchsvolles, individuelles Private Banking spezialisiert.
Die LB(Swiss) Privatbank AG, gemeinsame Tochtergesellschaft der Landesbank Hessen-Thüringen und der Bayerischen Landesbank, hat sich zur Umsetzung der IFRS- und Basel II-Anforderungen für die FlexFinance®-Softwarelösung von FERNBACH entschieden. Die im Private Banking und im Kreditgeschäft aktive LB(Swiss) wird wie ihre Eigentümerbanken ab 2006 auch gemäß IFRS bilanzieren.
Die Herausforderungen der IFRS-Umsetzung liegen vor allem in der knappen Realisierungszeit. Eine weitere Anforderung der Bank lag darin, die bestehende Systemlandschaft möglichst unverändert zu lassen. Darüber hinaus galt es Projektrisiken sowie personelle und finazielle Aufwände zu minimieren. Aus diesem Grunde wurde die Entscheidung für eine bewährte Software gefällt, die auch von der Revisionsgesellschaft akzeptiert werden wird. Die IFRS-konforme Buchhaltung wird parallel zur bestehenden Buchhaltung (Local GAAP FER) aufgebaut. Dabei wurden auch die Anforderungen von Basel II mit in die Überlegungen einbezogen, um die Synergieeffekte vor allem hinsichtlich der Anforderungen an die Datenqualität und Datenverarbeitung auszuschöpfen.
Eine manuelle bzw. Excel-basierte Lösung kam von Anfang an nicht in Betracht. Der monatliche Arbeitsaufwand wäre durch die bestehende Crew nicht zu leisten gewesen. Zusätzlich wären die potentiellen Fehlerquellen zu groß gewesen und diese Lösung eventuell von der Revisionsgesellschaft nicht akzeptiert worden.
Andere Lösungen wurden zudem nicht weiter in Betracht gezogen, da sie entweder die IFRS-Anforderungen nicht komplett abdeckten oder einen enormen Änderungsaufwand in der bestehenden Systemlandschaft gefordert hätten, was eine IFRS-Umsetzung innerhalb weniger Monate unmöglich machte.
Die Entscheidung fiel für FERNBACH, da man hier auf eine bewährte, bereits bei anderen Instituten im Einsatz befindliche Lösung vertrauen kann. Ausschlaggebend war darüber hinaus die umfassende Finanzmanagement-Architektur mit konsistentem Ansatz für IFRS, Basel II, Controlling, Legal Reporting etc. Massive Synergiepotentiale zwischen IFRS und dem späteren Basel II-Projekt lassen sich hierdurch realisieren. Mit FlexFinance® ist eine echte parallele Buchhaltung (Local GAAP und IFRS) gewährleistet. Neben der Revisionssicherheit des Systems war das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis ein wichtiger Entscheidungsfaktor für die Bank.