FlexFinance IFRS als Ergänzung zum Angebot der Fiducia & GAD IT

17.10.2016

Dank effizienter IT-Integration in Verbindung mit industriellen Prozessen können regulatorische Anforderungen effektiv umgesetzt, Spielräume für strategische Weiterentwicklungen geschaffen und Kosten eingespart werden.

Über die Bank

Unser Kunde ist eine deutsche Direktbank, die Online-Sparprodukte anbietet und ihr Geschäft künftig auch auf die Kreditvergabe ausweiten möchte. Sie ist Teil einer europäischen Bankengruppe mit über 280 Filialen für mehr als 600.000 Privat- und Firmenkunden.

Über das Projekt

Die IT-Landschaft unseres Kunden wird von der Fiducia & GAD IT betreut und es musste für die Berechnung der IFRS-Kannzahlen eine Lösung gefunden werden, die sich problemlos in die bestehende Anwendungsumgebung integrieren lässt. Zudem war es der Bank wichtig eine schlanke IT-Infrastruktur zu behalten. Die Daten sollen aus dem bestehenden System über einen Daten-Pool an die IFRS-Software geliefert werden, die die Kennzahlen für die IFRS-Bilanz berechnen soll.

Es sollte keine IFRS-Rundumlösung implementiert werden, an der anschließend individuelle Anpassungen vorgenommen werden müssen. Favorisiert wurde eine modulare Lösung, wobei man aus einer Palette von Modulen nur das wählt, was wirklich benötigt wird.

FlexFinance IFRS erfüllte diese Anforderungen der Bank, denn sie bietet Modulgruppen – bestehend aus standardisierter Software – die auf bestimmte Geschäftstypen oder Funktionen ausgelegt sind. Dies ermöglicht der Bank die Zusammenstellung einer individuellen FlexFinance IFRS-Lösung. Man entschied sich dabei, FlexFinance als volles Hauptbuch für IFRS einzusetzen, das ein Portfolio für Finanzinstrumente und Nicht-Finanzinstrumente enthält. Im Hinblick auf die Einführung eines neuen Produktes „Cash Loan“ wird FlexFinance auch die Generierung eines entsprechenden Cash Flow Plans, des Effektivzinses und der entsprechenden IFRS-Buchungen durchführen.

Da FlexFinance über Standardschnittstellen verfügt, ist eine Integration in beliebige Quell- oder Zielsysteme Dritter problemlos möglich. Diese Systeme können für IFRS unverändert bleiben. Einmal ermittelte Ergebnisgrößen werden zentral anderen Anwendungen zur Verfügung gestellt, zudem werden bereits vorhandene Ergebnisgrößen – soweit möglich – verwendet statt diese neu zu berechnen.

Im Hinblick auf ständige Weiterentwicklungen der IFRS sollte die neue Buchhaltungslösung auch flexibel für neue gesetzliche Änderungen wie die neuen IFRS 9 sein. FlexFinance garantiert eine zukunftssichere Lösung, die die Entwicklungen der IFRS-Anforderungen beobachtet und umgehend Anpassungen durchführt. Somit unterstützt FlexFinance die neuen Anforderungen von IFRS 9 und stellt ein umfangreiches Instrumentarium zur Verfügung. Da bei der Umstellung von IAS 39 auf IFRS 9 verschiedene Organisationseinheiten der Bank beteiligt sein werden, werden vorkonfigurierte Workflow-Prozesse eingerichtet, welche die Prozesse steuern und überwachen. Dank der laufenden Qualitätsüberwachung können Risiken und Schwachstellen frühzeitig entdeckt und behoben werden. Dies gewährleistet eine kostengünstige und termingerechte Einführung.